<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Solokarpfen &#187; Visitenkarten</title>
	<atom:link href="http://www.solokarpfen.de/tag/visitenkarten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.solokarpfen.de</link>
	<description>Bestimmte Artikel</description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 Sep 2010 14:05:35 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Wir kriegen die Poken</title>
		<link>http://www.solokarpfen.de/sachen/190-kriegen-poken/</link>
		<comments>http://www.solokarpfen.de/sachen/190-kriegen-poken/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 14:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Eber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sachen]]></category>
		<category><![CDATA[Poken]]></category>
		<category><![CDATA[Visitenkarten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.solokarpfen.de/?p=190</guid>
		<description><![CDATA[Mit den kleinen Schl&#252;sselanh&#228;ngern des Schweizers Stéphane Doutriaux wird eine Schwachstelle menschlicher Interaktion &#252;berbr&#252;ckt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeit beginnt meist kurz vor dem Urlaub. Wenn im B&#252;ro der Schreibtisch aufger&#228;umt werden will und dabei der Stapel mit den Visitenkarten seine Aufmerksamkeit einfordert.  Eigentlich hatte man ja schon lange vorgehabt, die Namen und Adressen auf den kleinen Karten im DIN C8-Format in sein digitales Adressbuch zu &#252;berf&#252;hren. Aber je mehr der Haufen wuchs, desto schw&#228;cher wurde die Motivation.</p>
<p>Wir bewegen uns heute ohne Probleme auf unterschiedlichen Ebenen in der digitalen Welt. Wir telefonieren mobil, schreiben Mails und SMS, viele twittern und bloggen oder sind in sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook oder StudiVZ aktiv. Ist eine Verbindung auf digitaler Ebene erst einmal hergestellt, k&#246;nnen Kontakte einfach gepflegt werden. Aber so weit muss man erst mal kommen. Denn an der Schnittstelle vom echten zum digitalen Leben hakt es noch.</p>
<p>Noch immer werden beim ersten Gesch&#228;ftskontakt Visitenkarten ausgetauscht, die sp&#228;ter m&#252;hsam ins digitale Leben &#252;berf&#252;hrt werden. Oder eben auch nicht. Und im Privatleben gibt es den helfenden Kontaktkarton erst gar nicht. Wer sich beim ersten Treffen in der Kneipe oder auf Reisen nicht mindestens Vor- und Nachname seiner Bekanntschaften merkt, bekommt h&#228;ufig keine zweite Chance. Weil der Datenspeicher Gehirn so l&#246;chrig ist wie manches Mobilfunknetz auf dem Land.</p>
<p>Handys k&#246;nnten als Ged&#228;chtnisst&#252;tze dienen. Fast alle Mobiltelefone &#252;bertragen Daten mittlerweile drahtlos. Per Infrarot oder Bluetooth. Das Problem: Die verschiedenen Handymarken verstehen sich untereinander nur bedingt. So manches Gesch&#228;ftsessen endet mit dem nerv&#246;sen Tippen zweier Anzugstr&#228;ger auf ihrer Handytastatur.</p>
<p>Eine andere M&#246;glichkeit: Visitenkarten mit der Handykamera abfotografieren, mit einer speziellen Software auslesen und ins Adressbuch einf&#252;gen. Manche Telefone, auf denen eine so genannte mobile OCR-Software installiert ist, k&#246;nnen das bereits. Andere nicht. Das iPhone von Apple zum Beispiel hat eine so schlechte Linse, dass die Buchstaben und Zahlen auf den Visitenkarten nicht identifizierbar sind. Au&#223;erdem: Fast immer m&#252;ssen die eingescannten Texte sp&#228;ter am Bildschirm korrigiert werden. Mal sind Fax- und Telefonnummer vertauscht, mal einzelne Buchstaben nicht erfasst. &#196;hnliche Probleme bereiten Visitenkarten-Scanner. Die kleinen Ger&#228;te, meist so gro&#223; wie eine dicke Geldb&#246;rse, verschlucken mit ihrem Einzugsschlitz die kleinen Visitenkarten. Doch was sie auslesen, bedarf ebenfalls meist der Nachbearbeitung.</p>
<p><div id="attachment_305" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.flickr.com/photos/schoeters/3211066730/"><img src="http://www.solokarpfen.de/wp-content/uploads/2009/04/3211066730_cde870c5dc_o-250x166.jpg" alt="Bild: (cc) Cimm @ flickr.com" title="Bild: (cc) Cimm @ flickr.com" width="250" height="166" class="size-medium wp-image-305" /></a><p class="wp-caption-text">Panda-Poken</p></div>&#8222;Wir haben bis jetzt noch keinen Rappen in irgendeine Form von Marketing gesteckt&#8220;, <a href="http://startwerk.ch/2009/04/16/stephane-doutriaux-poken-usa-kein-rappen-marketingkosten/">sagt</a> Stéphane Doutriaux. Doutriaux ist geb&#252;rtiger Kanadier und Wahlschweizer. Und er ist der Erfinder der <a href="http://www.doyoupoken.com/PokenWeb/corporate/welcome.jsf">Poken</a>. Das sind kleine Kunststoffwesen,  Schl&#252;sselanh&#228;nger, in Form von  Totenk&#246;pfen, Pandas oder Bienen. Treffen sich zwei Poken-Besitzer, k&#246;nnen sie per Funk pers&#246;nliche Daten austauschen. Etwa solche, wie man sie auf Visitenkarten findet, Name, Wohnort, Telefonnummer zum Beispiel; aber auch viel Privates, wie Links zu den eigenen Profilen bei Facebook und Co oder zu den Profilen von Twitter, Youtube und MySpace oder zu Instant Messaging Programmen wie  ICQ oder AIM. Das praktische daran: Ein Poken kann mehrere Identit&#228;ten annehmen. Will man auf einer Party nur seine ICQ-Nummer, das Sch&#252;lerVZ-Profil und den Spitznamen weitergeben, ist das kein Problem &#8211; einfach die Poken-Identit&#228;t wechseln und schon hat man auf seiner digitalen Karte nur die Informationen, die man am Abend preisgeben m&#246;chte. Soll der Gesch&#228;ftspartner nur das Xing-Profil, die gesch&#228;ftliche Handynummer und den Namen sehen? Einmal die Poken-Identit&#228;t wechseln und schon hat man eine Business-Card.</p>
<p>Die Technik f&#252;r den Austausch zwischen zwei Anh&#228;ngern liefert ein RFID-Chip, der  im Poken eingebaut ist. Machen zwei Poken High-Five, tauschen die Anh&#228;nger ihre Daten aus. Zus&#228;tzlich hat jedes Poken einen USB-Anschluss, sodass die Daten zu Hause auf den Computer &#252;bertragen werden k&#246;nnen. Doutriaux: &#8222;Seit Januar produzieren wir monatlich rund 60.000 Pokens, mit fast einer Verdoppelung jeden Monat; aber wir sind trotzdem restlos ausverkauft.&#8220; Seit wenigen Tagen kann man die Poken auch in Deutschland <a href="http://missionpoken.de/pokenshop/">bestellen</a>. Vielleicht wird der Handshake der Poken die gute alte Visitenkarte bald abschaffen. Der Urlaub k&#246;nnte dann etwas entspannter beginnen.</p>




	<a rel="nofollow" id="twitter" href="http://twitter.com/home?status=Wir%20kriegen%20die%20Poken%20-%20http%3A%2F%2Fwww.solokarpfen.de%2Fsachen%2F190-kriegen-poken%2F" title="Twitter"><img src="http://www.solokarpfen.de/wp-content/plugins/sociable/images/twitter.png" alt="Twitter" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow" id="del.icio.us" href="http://delicious.com/post?url=http%3A%2F%2Fwww.solokarpfen.de%2Fsachen%2F190-kriegen-poken%2F&amp;title=Wir%20kriegen%20die%20Poken&amp;notes=Mit%20den%20kleinen%20Schl%C3%BCsselanh%C3%A4ngern%20des%20Schweizers%20St%C3%A9phane%20Doutriaux%20wird%20eine%20Schwachstelle%20menschlicher%20Interaktion%20%C3%BCberbr%C3%BCckt" title="del.icio.us"><img src="http://www.solokarpfen.de/wp-content/plugins/sociable/images/delicious.png" alt="del.icio.us" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow" id="digg" href="http://digg.com/submit?phase=2&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.solokarpfen.de%2Fsachen%2F190-kriegen-poken%2F&amp;title=Wir%20kriegen%20die%20Poken&amp;bodytext=Mit%20den%20kleinen%20Schl%C3%BCsselanh%C3%A4ngern%20des%20Schweizers%20St%C3%A9phane%20Doutriaux%20wird%20eine%20Schwachstelle%20menschlicher%20Interaktion%20%C3%BCberbr%C3%BCckt" title="Digg"><img src="http://www.solokarpfen.de/wp-content/plugins/sociable/images/digg.png" alt="Digg" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow" id="facebook" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http%3A%2F%2Fwww.solokarpfen.de%2Fsachen%2F190-kriegen-poken%2F&amp;t=Wir%20kriegen%20die%20Poken" title="Facebook"><img src="http://www.solokarpfen.de/wp-content/plugins/sociable/images/facebook.png" alt="Facebook" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow" id="stumbleupon" href="http://www.stumbleupon.com/submit?url=http%3A%2F%2Fwww.solokarpfen.de%2Fsachen%2F190-kriegen-poken%2F&amp;title=Wir%20kriegen%20die%20Poken" title="StumbleUpon"><img src="http://www.solokarpfen.de/wp-content/plugins/sociable/images/stumbleupon.png" alt="StumbleUpon" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow" id="email" href="mailto:?subject=Wir%20kriegen%20die%20Poken&amp;body=http%3A%2F%2Fwww.solokarpfen.de%2Fsachen%2F190-kriegen-poken%2F" title="E-mail this story to a friend!"><img src="http://www.solokarpfen.de/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" alt="E-mail this story to a friend!" class="sociable-hovers" /></a>
	<a rel="nofollow" id="print" href="http://www.solokarpfen.de/sachen/190-kriegen-poken/print/" title="Print this article!"><img src="http://www.solokarpfen.de/wp-content/plugins/sociable/images/printfriendly.png" alt="Print this article!" class="sociable-hovers" /></a>


<br/><br/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.solokarpfen.de/sachen/190-kriegen-poken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

