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	<title>Comments on: Die Qual der Puppen</title>
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	<description>Bestimmte Artikel</description>
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		<title>By: wiesengrund</title>
		<link>http://www.solokarpfen.de/kultur/562-qual-puppen/#comment-44</link>
		<dc:creator>wiesengrund</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 09:30:31 +0000</pubDate>
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		<description>Ich m&#246;chte nur einwerfen, dass die in-Szene-Setzung von Dushkus Oberweite und die st&#228;ndige sexuelle Aufgeladenheit an mehrer Stellen von Joss Whedon und anderen als eine Art mission statement pr&#228;sentiert und somit extrem gewollt ist: Dollhouse scheut sich als eine Serie &#252;ber Serien nicht davor uns Zuseher selbst in die verzwickte Position zu bringen, die sexuelle Aufgeladenheit zu bemerken. Wir Zuseher objektivieren Charaktere und Actives auch, nicht anders als die Dollhouse-Kunden und Paul Ballard. Wir Zuseher engagieren Woche f&#252;r Woche einen Joss Whedon bzw. Topher Brink, uns einen neuen Charakter-Cocktail zu unserer (oft auch sexuellen) Unterhaltung zu mixen. Diese Doppelb&#246;digkeit der Serie, ihre f&#252;r mich von Anfang an explizierte Meta-Ebene also Kommentar dar&#252;ber, dass Actives Actors sind und wir Zuseher somit einen wichtigen Teil der Gleichung darstellen, kann ich aus allem was ich von den Leute dahinter (und allem, was ich am Schirm gesehen habe) nicht &#252;berbewerten. F&#252;r mich ist das da. 

Und bez&#252;glich Charakterentwicklung: Stimmt, die erste Staffel hat noch nicht so viel zu bieten. Wie jede erste Whedon-Staffel, um ehrlich zu sein. Hier wird nur das Universum ausgelegt, eine Pr&#228;misse definiert. Die einzige tats&#228;chliche Charakterentwicklung hat mich aber doch sprachlos und begeistert zur&#252;ckgelassen: Paul Ballard. Der ging seinen Weg &#252;ber 12 Folgen und endet ganz woanders als da wo er anfing.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte nur einwerfen, dass die in-Szene-Setzung von Dushkus Oberweite und die st&#228;ndige sexuelle Aufgeladenheit an mehrer Stellen von Joss Whedon und anderen als eine Art mission statement pr&#228;sentiert und somit extrem gewollt ist: Dollhouse scheut sich als eine Serie &#252;ber Serien nicht davor uns Zuseher selbst in die verzwickte Position zu bringen, die sexuelle Aufgeladenheit zu bemerken. Wir Zuseher objektivieren Charaktere und Actives auch, nicht anders als die Dollhouse-Kunden und Paul Ballard. Wir Zuseher engagieren Woche f&#252;r Woche einen Joss Whedon bzw. Topher Brink, uns einen neuen Charakter-Cocktail zu unserer (oft auch sexuellen) Unterhaltung zu mixen. Diese Doppelb&#246;digkeit der Serie, ihre f&#252;r mich von Anfang an explizierte Meta-Ebene also Kommentar dar&#252;ber, dass Actives Actors sind und wir Zuseher somit einen wichtigen Teil der Gleichung darstellen, kann ich aus allem was ich von den Leute dahinter (und allem, was ich am Schirm gesehen habe) nicht &#252;berbewerten. F&#252;r mich ist das da. </p>
<p>Und bez&#252;glich Charakterentwicklung: Stimmt, die erste Staffel hat noch nicht so viel zu bieten. Wie jede erste Whedon-Staffel, um ehrlich zu sein. Hier wird nur das Universum ausgelegt, eine Pr&#228;misse definiert. Die einzige tats&#228;chliche Charakterentwicklung hat mich aber doch sprachlos und begeistert zur&#252;ckgelassen: Paul Ballard. Der ging seinen Weg &#252;ber 12 Folgen und endet ganz woanders als da wo er anfing.</p>
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		<title>By: RC</title>
		<link>http://www.solokarpfen.de/kultur/562-qual-puppen/#comment-43</link>
		<dc:creator>RC</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 19:18:31 +0000</pubDate>
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		<description>Buffy startete 1997. 

Der &quot;Erfolg&quot; h&#228;ngt von der Quote ab und dem guten Willen der Verantwortlichen bei Fox. Alles andere ist nahezu egal. Leider. Firefly h&#228;tte man auch nie einstellen d&#252;rfen. Quali h&#228;lt keine Serie auf Sendung. Kaum eine gute Serie hat es in den letzten 10 Jahren auf mehr als 3 Staffeln gebracht, auch wenn die Kreativen gerne mehr produziert h&#228;tten. Extrem viele kriegen das Cancel in der ersten Staffel verpasst. 

Das Dollhouse ist l&#228;ngst kein Experiment mehr, sondern l&#228;uft ganz regul&#228;r. In Niederlassungen die um den ganzen Globus verteilt sind. 

Das Dollhouse ist eine privat betriebene, kriminelle Vereinigung und schert sich einen *beep* um Moralit&#228;t und Recht. Die wollen das die Kasse stimmt und sie ihre Ziele erreichen. 

Beim letzten Teil muss ich echt komplett widersprechen. 
Das was Whedon hier negativ angelastet wird (no offense), ist exakt das was die Serie gut macht. Whedon hat eben R&#252;ckgrat. W&#252;rde es das Dollhouse in Realit&#228;t geben, w&#228;re das genau was passieren w&#252;rde: das Kunden die Dolls auch zum Sex anfordern. Genau deshalb ist Whedon gut, weil er hier keinen auf Disney-Film macht und irgendeine heile Zuckerwelt aufbaut, die jedoch letztlich vollkommen an jeder Realit&#228;t vorbei l&#228;uft. Das w&#228;re, was bei mir Entt&#228;uschung hervorrufen w&#252;rde und mich denken lie&#223;e, dass hier das Konzept verschenkt wurde. 

Sollte die Serie eine Chance &#252;ber die zweite Staffel hinaus erhalten, denke ich auch nicht das sie zwangsl&#228;ufig so weiterlaufen m&#252;sste wie bisher. Die in Staffel 1 aufgebaute Welt bietet viele Chancen f&#252;r viele Szenarien. So ist es ohne weiteres denkbar, das Echo ab einem gewissen Punkt nicht mehr zu den Actives im Dollhouse geh&#246;rt, sondern sich daran macht aufzukl&#228;ren wer die wirklichen Betreiber des Dollhouse sind und versucht diesen das Handwerk zu legen. Dieses Potential wurde ja schon einmal kurz angedeutet &quot;The Dollhouse deals in fantasy, but this is NOT their purpose&quot;. 

Ich finde au&#223;erdem, dass man Echo Unrecht widerfahren l&#228;sst, wenn man sie nicht als starken Char sieht. Es gab ja viele Momente in denen klar zu verstehen gegeben wurde, dass sie zwar im Augenblick in einer miesen Situation stecken mag, aber trotzdem kein hilfloses Opfer, oder &#228;hnliches, ist. Zu oft hat sie auch ausgeteilt und ihren Doll-State kann man damit auch genauso gut als Erkl&#228;rung ansehen, wieso es &#252;berhaupt noch m&#246;glich ist sie zu kontrollieren. 

Alles in allem betrachte ich also eine Einstellung der Serie seitens Fox als deutlich gr&#246;&#223;ere Bedrohung, als das Whedon in 2 Staffeln die Stories f&#252;r das Konzept der Serie ausgehen w&#252;rden. Er ist ja zudem auch nicht &quot;allein&quot;, sondern hat sein mehr als bew&#228;hrtes Team von kreativen Leuten wie Tim Minear und Jane Espenson als zuverl&#228;ssige Verst&#228;rkung dabei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Buffy startete 1997. </p>
<p>Der &#8222;Erfolg&#8220; h&#228;ngt von der Quote ab und dem guten Willen der Verantwortlichen bei Fox. Alles andere ist nahezu egal. Leider. Firefly h&#228;tte man auch nie einstellen d&#252;rfen. Quali h&#228;lt keine Serie auf Sendung. Kaum eine gute Serie hat es in den letzten 10 Jahren auf mehr als 3 Staffeln gebracht, auch wenn die Kreativen gerne mehr produziert h&#228;tten. Extrem viele kriegen das Cancel in der ersten Staffel verpasst. </p>
<p>Das Dollhouse ist l&#228;ngst kein Experiment mehr, sondern l&#228;uft ganz regul&#228;r. In Niederlassungen die um den ganzen Globus verteilt sind. </p>
<p>Das Dollhouse ist eine privat betriebene, kriminelle Vereinigung und schert sich einen *beep* um Moralit&#228;t und Recht. Die wollen das die Kasse stimmt und sie ihre Ziele erreichen. </p>
<p>Beim letzten Teil muss ich echt komplett widersprechen.<br />
Das was Whedon hier negativ angelastet wird (no offense), ist exakt das was die Serie gut macht. Whedon hat eben R&#252;ckgrat. W&#252;rde es das Dollhouse in Realit&#228;t geben, w&#228;re das genau was passieren w&#252;rde: das Kunden die Dolls auch zum Sex anfordern. Genau deshalb ist Whedon gut, weil er hier keinen auf Disney-Film macht und irgendeine heile Zuckerwelt aufbaut, die jedoch letztlich vollkommen an jeder Realit&#228;t vorbei l&#228;uft. Das w&#228;re, was bei mir Entt&#228;uschung hervorrufen w&#252;rde und mich denken lie&#223;e, dass hier das Konzept verschenkt wurde. </p>
<p>Sollte die Serie eine Chance &#252;ber die zweite Staffel hinaus erhalten, denke ich auch nicht das sie zwangsl&#228;ufig so weiterlaufen m&#252;sste wie bisher. Die in Staffel 1 aufgebaute Welt bietet viele Chancen f&#252;r viele Szenarien. So ist es ohne weiteres denkbar, das Echo ab einem gewissen Punkt nicht mehr zu den Actives im Dollhouse geh&#246;rt, sondern sich daran macht aufzukl&#228;ren wer die wirklichen Betreiber des Dollhouse sind und versucht diesen das Handwerk zu legen. Dieses Potential wurde ja schon einmal kurz angedeutet &#8222;The Dollhouse deals in fantasy, but this is NOT their purpose&#8220;. </p>
<p>Ich finde au&#223;erdem, dass man Echo Unrecht widerfahren l&#228;sst, wenn man sie nicht als starken Char sieht. Es gab ja viele Momente in denen klar zu verstehen gegeben wurde, dass sie zwar im Augenblick in einer miesen Situation stecken mag, aber trotzdem kein hilfloses Opfer, oder &#228;hnliches, ist. Zu oft hat sie auch ausgeteilt und ihren Doll-State kann man damit auch genauso gut als Erkl&#228;rung ansehen, wieso es &#252;berhaupt noch m&#246;glich ist sie zu kontrollieren. </p>
<p>Alles in allem betrachte ich also eine Einstellung der Serie seitens Fox als deutlich gr&#246;&#223;ere Bedrohung, als das Whedon in 2 Staffeln die Stories f&#252;r das Konzept der Serie ausgehen w&#252;rden. Er ist ja zudem auch nicht &#8222;allein&#8220;, sondern hat sein mehr als bew&#228;hrtes Team von kreativen Leuten wie Tim Minear und Jane Espenson als zuverl&#228;ssige Verst&#228;rkung dabei.</p>
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