Solokarpfen ist ein Ort für Texte, die sich hintergründig und analytisch mit dem Zeitgeschehen befassen, die überraschend sind oder einfach nur unterhalten wollen. Texte zur Sache, Texte mit Meinung, Texte, die ein Umfeld verdienen, das nicht von Anzeigenkunden, Verlagsstrategien, Suchmaschinen- und Zielgruppenvorgaben dominiert wird. Solokarpfen – einst Metapher für die exklusive Meldung, den so genannten Scoop – steht für Unabhängigkeit, Qualität und Haltung.
Als sich die Leserkreise einiger Zeitungen zu überschneiden begannen, wollte jede mehr Nachrichten bringen als die Konkurrenz, jede wollte der anderen zuvorkommen, womöglich einen „scoop“ haben, einen „Solokarpfen“ wie man in Prag sagte.
(– Egon Erwin Kisch, Marktplatz der Sensationen)
Solokarpfen wird gemacht von Journalisten, Bloggern und bloggenden Journalisten, die Wert auf eine gute Story legen, denen Gründlichkeit vor Geschwindigkeit geht und die gerne ihre Meinung sagen. Die Autoren teilen sich die Bühne, die ihnen Solokarpfen bietet, um eigene Texte exklusiv oder ein weiteres Mal zu veröffentlichen, Themen neu aufzubereiten oder auf Lesenswertes in anderen Medien hinzuweisen.
Die redaktionelle Arbeit sowie die Entwicklung und Pflege der Webseite verursachen Kosten. Neben Erlösen aus dem Anzeigengeschäft soll eine Kombination aus Spenden- und Sponsorenleistungen das Engagement der Autoren und Macher honorieren und helfen, Solokarpfen zu einem alternativen und umfassenden Informationsangebot auszubauen.
Herausgeber
- Johannes Eber
- Frank Lachmann
- Christoph Strobel
- Philipp Strobel
